DachTheater

Eine feste Größe im Leipziger Kulturangebot

Unser DachTheater in der 4. Etage fasst 50 Zuschauerplätze. Von Montag bis Donnerstag finden dort die Proben und Kurse statt. Folgende Theaterkurse für Interessenten aller Generationen bieten wir an: Am Wochenende sind dann die Ergebnisse der Probenarbeit auf der Bühne zu sehen. Mit Puppentheater für die Kleinsten, Improvisationstheater und selbstgeschriebenen Stücken sowie klassischem Repertoire gestalten die Amateurspieler_innen unserer Gruppen seit nunmehr 24 Jahren einen abwechslungsreichen Spielplan.

Das DachTheater des Haus Steinstraße eröffnete am 31. Mai 1997 nach einer Renovierung des gesamten Hauses im bis dahin ungenutzten Dachgeschoss. Dank der Unterstützung des Kulturamtes der Stadt steht seitdem ein Ort zur Verfügung, welcher uns gestattete aus dem Provisorium Theater im Haus Steinstraße eine feste Größe im Leipziger Kulturangebot zu machen und ein Podium speziell für die Theaterarbeit von Kindern und Jugendlichen schaffen. Seit April 2007 widmen wir uns verstärkt auch der intergenerativen Theaterarbeit.

Einen kleinen Überblick unserer Arbeit zeigt das Video 22 Jahre DachTheater.

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Jenseits von Kommerz- und Professionalitätszwängen haben sie im DachTheater die Möglichkeit sowohl des Ausprobierens und Vervollkommnens ihrer theatralischen Fähigkeiten als auch des Vorstellens der entstandenen Arbeiten. Diese wurde und wird von vielen Gruppen rege genutzt: In den vergangenen 24 Jahren liefen bisher 2120 Aufführungen vor 82000 Zuschauern. Über 100 Theatergruppen und – projekte inszenierten ca. 375 Stücke (Stand Dezember 2021).

Zwei Säulen des Spielplanes haben sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert: Zum einen die von den TheaterpädagogInnen des Hauses Katharina Köhler und Esther Langnäse betreuten Kinder- und Jugendtheatergruppen und zum anderen die frei arbeitenden Jugend- und Studententheatergruppen sowie die generationenübergreifenden Theaterprojekte „Generationen im Dialog“ und „Spiel doch mit, Omi“. Ergänzt wird das Programm durch Inszenierungen von Theatergruppen anderer Vereine und von Schulen.

Unsere Theaterveranstaltungen finden im DachTheater statt.
Dieses ist in der 4. Etage und hat 50 Zuschauerplätze.
Von Montag bis Donnerstag finden dort die Proben und Kurse statt.
Interessenten aller Generationen sind willkommen.
Am Wochenende zeigen wir die Ergebnisse auf der Bühne:

Puppentheater für die Kleinsten, Improvisationstheater und selbstgeschriebene Stücken sowie klassisches Repertoiretheater.

Juni 2022
So, 26. Jun. 2022
Juli 2022
Fr, 01. Jul. 2022
Sa, 02. Jul. 2022
So, 03. Jul. 2022
Sa, 09. Jul. 2022
20:00 - 21:15 Verlorene Orte
So, 10. Jul. 2022
20:00 - 21:15 Verlorene Orte
Fr, 15. Jul. 2022
September 2022
Fr, 23. Sep. 2022
10:00 - 11:00 Die kluge Bauerntochter
So, 25. Sep. 2022
16:00 - 17:00 Die kluge Bauerntochter
Dezember 2022
Fr, 09. Dez. 2022
Keine Veranstaltung gefunden
zwei Schauspieler auf der Bühne

Theatergruppe „Action & Drama“

Seit 2009 bereichern Alex und Moritz mit wechselnden Mitstreiter:innen die Improszene Leipzigsund haben sich vor allem auf Langformen spezialisiert.
Porträts von vier Männern und zwei Frauen in Rahmen

Theatergruppe „All Inclusive“

Das „dienstälteste“ Improvisationstheater begann vor etwa 20 Jahre unter dem Namen „2t Frisur“ und ist mit den monatlichen Impro- Shows nicht mehr aus dem Spielplan des DachTheaters wegzudenken. Die Proben finden am Montagabend statt.
Theaterspiel mit den Füßen und wenigen Requisiten

Theatergruppe „Der süße Brei“

In dieser Gruppe probieren sich Theateranfänger:innen mit Theaterspielen, Märchen und erfundenen Geschichten aus und lernen so die Welt des Theaters spielerisch kennen.
Szenenbild

Theatergruppe „Schillers Erben“

Die Gruppe begann ihre Theaterarbeit im Jahre 2000 im Haus Steinstraße und ist seit dem Jahr 2008 als Verein organisiert. Das aktuelle Stück „Bürgschaften“ nach der Schillerschen Ballade hatte im September 2021 Premiere.Die Proben finden am Freitagabend statt.
Szenenbild

Theatergruppe „Teatime for teenagers“

In dieser Theatergruppe spielen einige Spieler:innen schon seit vielen Jahren gemeinsam. Angefangen hat alles mit der Mehrgenerationengruppe „Spiel doch mit, Omi!“
Porträts der Schauspieler als Collage

Theatergruppe „Spruchlandung“

Die Theatergruppe „Spruchlandung“ ist ein junges, internationales Improvisationstheater aus Leipzig. Sie spielen jährlich mehere Impro-Shows im DachTheater.
Szenenbild

Theatergruppe „Kulturbeutel“

Diese Theatergruppe bereichert seit vielen Jahren das Repertoire des DachTheaters. Darunter sind neben Kriminal- und Boulevardstücken oft auch formal sehr interessante Arbeiten wie „Tannöd“ oder „Die Zwiefachen“ sowie zuletzt „Funkenflug“ und  „Morir – ein Augenblick vor dem Sterben“.
Szenenbild aus "Oscar Wilde`s Salome"

Theatergruppe „Klassisch blöd?“

Mit „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare 1996 feierten Spieler:innen das erste Mal unter diesem Namen eine Premiere. Nach dem tragischen Tod einer Mitspielerin formierte sich die Gruppe 1998 neu und feierte 1999 ein „Weihnachtsspecial“ und 2000 mit „Höllisch himmlisch“ eine Produktion, die den Annaberger Publikumspreis gewann.

2021

„Lysistrate“ von Aristophanes – (Theatergruppe „Klassisch, blöd, junior“)

„Lysistrata“, ein Stück, das vor über 2000 Jahren, mitten im Krieg, geschrieben wurde. Die Frauen Athens haben es satt, sie wollen Frieden und dies mit sehr weiblichen Mitteln erreichen: Die Männer werden aus ihren Betten vertrieben, bis sie sich friedlich einigen und den Krieg beenden. Eine Utopie, aber mit viel Witz und Humor von Aristophanes in ein Theaterstück gebracht. Die fünf jungen Mädchen und ein junger Spieler setzen diesen Stoff mit viel Spielfreude in Szene. Dabei vermischen sich alte und neue Texte. Letztere sind hauptsächlich im Lockdown via Internetproben entstanden.

2020

1984“ nach George Orwell – (Theatergruppe „unterStrom“)

George Orwell beschreibt in seinem Buch “1984” eine Welt, in der Individualismus zu Gefahr, Freiheit zur Fiktion und absolute Überwachung zum Alltag werden. Anläßlich des 70. Todestages des Autors und da die erschreckenden Voraussagen uns scheinbar einzuholen scheinen, spielt die Theatergruppe unterStrom dieses Werk in einer eigenen Bearbeitung. Wie weit sind wir denn heute noch entfernt von einem Leben, welches sich lediglich in den Grenzen von Kontrolle, Manipulation und Massenwahn bewegen kann? Wachsende Instrumentalisierung von Ängsten und Sorgen, das Revival alter Sündenbocktheorien und ständig neue Verschwörungsblasen und Fake News werden zum manipulativen Instrument fragwürdiger Motivation politischen Engagements

„Funkenflug“ von Tena Štivičić – (Theatergruppe „Kulturbeutel“)

Als ein Schneesturm einen ganzen Flughafen zum Erliegen bringt, sind die unterschiedlichsten Menschen plötzlich gezwungen, in ihren Reise- und Lebensplänen innezuhalten. Eigentlich wollten sie in den Urlaub fliegen, ihre Lieben besuchen, ein neues Leben anfangen oder auch nur ein altes hinter sich lassen. Nun werden sie zu Gestrandeten an einem Ort irgendwo zwischen Aufbruch und Ankommen. Während draußen der Schneesturm tobt, prallen sie mit ihren Geschichten und Geheimnissen aufeinander.hlich im Lockdown via Internetproben entstanden.

„Animal Farm“ – (Theatergruppe „piKant“)

Auch 70 Jahre nach dem Tod von George Orwell haben dessen Texte keineswegs an Aktualität verloren. Deshalb hat die Theatergruppe „piKant“ die „Farm der Tiere“ ausgesucht und eine eigene Bühnenfassung erarbeitet. Der Traum von einem Leben, welches auf Gemeinsamkeit statt Ausgrenzung, auf demokratischem Miteinander statt diktatorischer Bevormundung, auf Gleichberechtigung statt Bevorzugung basiert, ist Grund genug für die Rebellion der Tiere gegen die Menschen. Sie gelingt, zumindest vorerst…

2019

„Die Musketiere reiten wieder“ von Alexander Brock nach einer Vorlage von Alexandre Dumas – (Theatergruppe Klassisch blöd?)

20 Jahre später… Die Musketiere sind in alle Winde verstreut: Aramis ist Geistlicher geworden, Athos hat sich auf seinen gräflichen Landsitz zurückgezogen, Porthos und D` Artagnan hängen in Wirtshäusern herum. Und wie es der Zufall will, treffen sich alle vier wieder, lassen ihre Freundschaft aufleben, schmieden neue Pläne und lassen Drachen steigen. Doch da tauchen zwei Personen aus der Vergangenheit auf und das Desaster nimmt seinen Lauf. Wolfesglück! Wie schon im ersten Teil der Musketiere erwartet die Zuschauer des DachTheaters eine ziemlich schräge Interpretation der Dumasschen Vorlage unter der Regie von Katharina Köhler. Und Live-Musik ist bei „Klassisch blöd?“ wieder einmal ein Muss!

„Schneewittchen Bitch“ – (Schneewittchen- Crew)

Schneewittchen hat ihren Prinzen ermordet. Was nun? Ist das jetzt emanzipatorisch, so ein Mord am Traumprinzen? Und warum macht sie das überhaupt? Das mordende Schneewittchen ist mehr als nur eine Märchenfigur. Sie ist Hexe, Kämpferin und Feministin. Im Erwachsenwerden sprengt sie ihre Grenzen und beginnt, ihr eigenes Märchen zu leben.

„Die Fuchshochzeit“ – (Theatergruppe „Illustris“)

Mit „Die Hochzeit der Frau Füchsin“ kommt diese witzige Interpretation als Theatermärchen aufs Parkett getanzt. Der Fuchs täuscht seine Entführung vor, um zu sehen, ob seine Frau, die Füchsin, ihn wirklich liebt. Mit beim munteren Treiben im Märchenwald dabei sind der Wolf, die Katze, das Schwein, ein Hahn, Frau Krähe und eine Milchkuh. Wird Frau Reineke den Betrug durchschauen? Wird sie ihren Fuchs trotzdem lieben? Die Tiere bitten zum Tanz auf der Fuchshochzeit.

„Adimu“ – (Für Menschen ab 5 Jahren nach dem afrikanischen Märchen „Der Zaubervogel“)

Adimu wohnt am Rande eines Dorfes in Tansania. Ihr Mann ist auf der Jagd, die Kinder schon verheiratet und so arbeitet sie allein auf ihrem steinigen Feld. Eine Ameise bittet sie, den Weg zu ihren Kindern nicht zu zerstören, doch das bedeutet mehr Arbeit für Adimu. Nur ein Märchen, dass ihr die Ameise erzählen soll, kann sie umstimmen. Und so erfahren sie und die Zuschauer etwas über die Schönheit und böse Macht eines Zaubervogels und den Einfallsreichtum und Mut eines ganzes Dorfes.

Über die Theatergruppe: 18 SpielerInnen im Alter von 5-82 Jahren stehen gemeinsam auf der Bühne. Sie spielen, tanzen und singen Altes und Neues aus dem reichen tansanianischen Märchenschatz.

„Ritter und Drache“ – (malekitheater)

„Ritter und Drache“ erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft: Eines Tages stürzt der kleine Drache über der Burg des kleinen Ritters ab, nach anfänglichem Misstrauen werden sie die dicksten Freunde, aber ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Denn da ist noch Ritters griesgrämiger Vater, der von einem Zauberer in ein lebendes Bild verwandelt wurde und seine ganz eigenen Vorstellungen davon hat, wie sich ein kleiner Ritter zu verhalten hat.

„Pilks Irrenhaus“ von Ken Campbell – (Mehrgenerationentheater nach einem afrikanischen Märchen)

Adimu wohnt am Rande eines Dorfes in Tansania. Ihr Mann ist auf der Jagd, die Kinder schon verheiratet und so arbeitet sie allein auf ihrem steinigen Feld. Eine Ameise bittet sie, den Weg zu ihren Kindern nicht zu zerstören, doch das bedeutet mehr Arbeit für Adimu. Nur ein Märchen, dass ihr die Ameise erzählen soll, kann sie umstimmen. Und so erfahren sie und die Zuschauer etwas über die Schönheit und böse Macht eines Zaubervogels und den Einfallsreichtum und Mut eines ganzes Dorfes.

„http://druck-faehrt-fort.de“

Die Theatergruppen „Teatime for teenagers“ und „Klassisch blöd, junior“ beschäftigen sich mit dem Thema Druck: Jugendliche empfinden Druck in der Schule, Druck im Freundeskreis und in der Familie, Druck im Internet. Doch es gibt auch „lichte Momente“ und Druck kann eben auch zum Aus-Druck führen. In Szenencollagen geben 19 Jugendliche im Alter von 11 bis 20 Jahren Einblick in ihre Alltags- und Gedankenwelt. Zum Abschluss des Abends präsentieren die beiden Studentinnen Helena Kauschke und Antonia Andrae „Bravo, Girls – eine Fotostory“.

„Das Schwimmbad“ von Toni Richter

Schwimmbad… Klares Wasser, glatte Wände, Sport und Spiel. Ein Ort der Begegnungen. Schweifende Blicke und kaum Gelegenheit, etwas zu verbergen. Draußen kannst du sein, wer auch immer du beschließt, zu sein – hier drinnen gelten andere Gesetze. Was verbirgt sich unter der blau schimmernden Oberfläche des Wassers?
Für das Aufeinandertreffen der zwei Protagonisten in diesem Stück scheint das Schwimmbad der perfekte Ort zu sein. Manche Begegnungen verändern dich für immer… Es spielen Andreas Opitz und Toni Richter in der Regie von Andreas Gasse.

„Die Mumien“ von Thor Schulz – (Theatergruppe „Generationen im Dialog“)

Wenn die Großfamilie zusammensitzt, um gemeinsam zu entscheiden, wie Weihnachten gefeiert wird, stoßen die Erwartungen und Hoffnungen der Generationen aufeinander und gegeneinander. Was ist wichtiger, Höflichkeit oder Aufrichtigkeit? Was hat einen höheren Wert, gesunde Ernährung oder Respekt vor dem Alter? Hat Pünktlichkeit wirklich mit Wertschätzung zu tun? Und was macht eine gute Erziehung aus?
Mit lebensnahen Figuren und viel Sinn für Humor wirft die Gruppe „Generationen im Dialog“ in einer kleinen Präsentation die Frage auf, wie weit unsere Kompromissbereitschaft und Toleranz wirklich reichen.

„Trigger Warnung F 29“ – (Theatergruppe „unterStrom“)

…wann gehöre ich wirklich dazu … zu meinen Freunden … zu dieser Gesellschaft … zu … wenn ich so bin wie alle … wenn ich funktioniere, entsprechend den Normen von … wenn ich nicht auffalle … wenn ich … wenn ich … wenn
Immer mehr Menschen brauchen den Rat, die Hilfe von Psycholog*innen – denn innerhalb unserer Gemeinschaft werden die Unterschiedlichkeiten von Menschen kaum mehr aufgefangen, akzeptiert, integriert. Dazu gehören jene, die scheinbar perfekt funktionieren. …es ist eben komisch…befremdlich…anders, anders zu sein… als was?
Die Jugendlichen der Theatergruppe „unterStrom“ haben diese Erfahrungen in ihrem Alltag bereits gemacht und bringen diese im Stück TriggerWarnung F29 auf die Bühne.

„Judas – ein Monolog zu zweit“ von Lot Vekemans

Judas ist auf der ganzen Welt ein Synonym für Schuld, Verrat und Sünde. Zweitausend Jahre lang hat die Menschheit verdrängt, dass es ohne ihn und seine Taten nicht einmal die größte Weltreligion gäbe. Doch was passiert, wenn Judas nach über zweitausend Jahren selbst zu Wort kommt? Einen Abend lang bekommt er die Chance, sich in einem großen Plädoyer auf sich selbst zu rechtfertigen und aus schwarz grau zu machen. Was bedeuten große Begriffe wie Ehrlichkeit, Wahrheit, Glaube und Zweifel eigentlich wirklich? Wie wichtig ist Judas‘ Kontext? Und wer hat hier eigentlich für die Sünden von Judas noch nicht bezahlt?
Es spielen Mia Maria Müller, Justin Woschni in der Regie von Simon Carl Köber

„Und dann gab‘s keines mehr“ von Agatha Christie – (Theatergruppe „Kulturbeutel“)

“Zehn kleine Zinnsoldaten
tranken ein Glas Wein.
Der erste, der verschluckte sich
Da waren’s nur noch Neun…”

Ein Kinderlied, ganz unschuldig und doch so grausam, wie es nur Kinderlieder sein können: Zehn Unglücke geschehen den zehn kleinen Zinnsoldaten, bis zum Ende des Liedes keiner mehr übrig ist. Warum erklingt dieses Lied auf einer abgeschiedenen Insel? Zehn Menschen sind dort versammelt, auf Einladung des ihnen unbekannten Hausherren. Einem jeden wird ein furchtbares Verbrechen zur Last gelegt. Doch ist auch jeder schuldig? Plötzlich verschluckt sich der Erste an einem Glas Wein. Da waren’s nur noch Neun. Schnell ist klar: Das Kinderlied ist perfide Realität. Doch wer steckt hinter dem Mord und werden weitere folgen? Die Gäste können niemandem trauen, nicht einmal einander. Denn neun weitere Strophen sind schnell gesungen.

„Kimalia“ by Tim Luscomb(UBI English Theatre presents „Kimalia“ by Tim Luscombe – Directed by Laura Shann – Featuring live music from Hallunka Munkar.)

The actors in „Kimalia“, are considered merely storytellers and thus the play was written to be performed by a cast of arbitrary gender and race, i.e. the play is colour-, race-, nationality-, gender-, sexuality- and age-blind. For example, a black woman might be played by a white man, or a white man by a Asian woman. This theatrical tool serves to allow anyone to tell these powerful stories and the audience is asked to suspend their imaginations and join us on this journey.

2018

„Hirtenlos – die Herde schlägt zurück“ – (Theatergruppe „Hedwigs Konsorten“)

Fünf Jahre nach Schließung der katholischen Gemeinde St. Hedwig in der Leipziger Südvorstadt spießen ehemalige Gemeindemitglieder Missstände innerhalb und außerhalb der Kirche auf. Mal bitterböse, mal humorvoll, nicht immer ernst gemeint, thematisieren sie Priestermangel, Heiligenverehrung, Ämterverständnis, Frauenbilder und Sinnsuche – selbst vor Ratzinger-Zitaten schrecken sie nicht zurück. Sie bieten dabei keine fertigen Antworten, sondern offene Fragen um die Zukunft dieser Kirche. Natürlich auch für Nicht-Christen geeignet!

„Das kalte Herz“ – (Theatergruppe „nn“)

Text kommt noch

„Momo“ von Michael Ende – (Theatergruppe „nn“)

Text kommt noch

„Grautöne – Alltagstheater über dich“ – (Theatergruppe „nn“)

Text kommt noch

„App zum Unglücklichsein“

Eine schwarze Komödie über die Verantwortung des Unglücks inspiriert durch „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick: Für eine stabile Wirtschaft braucht unser Sozialstaat die stetig zunehmende Hilflosigkeit und Unglücklichkeit seiner Bevölkerung. Wir leisten dazu unseren verantwortungsvollen Beitrag. Unglücklich sein kann jeder. Sich unglücklich machen und es dauerhaft bleiben jedoch will gelernt sein. Die App zum Unglücklichsein führt durch acht Lektionen Schritt für Schritt zum ultimativen Zustand ewiger Unglückseligkeit. Daumen hoch für eine unglückliche Zukunft.
Text: Ensemble Theaterladen Selbst & Los Inszenierung: Anja Schwede
Ein Selbsthilfeprojekt des Leipziger Bündnisses gegen Depression e.V.

„Froschkönig“ – (Theatergruppe „Illustris)

Zusammen mit seinem Diener Heinrich ist der König aus dem Süden auf dem Weg in den Norden, um dort um… wie soll es anders sein… um die Hand der schönen Prinzessin anzuhalten. Doch oh Schreck, zwischen den beiden Königreichen liegt ein Moor und dort haust eine Hexe, die mirnichts dirnichts den König in einen Frosch und den Diener in den eisernen Heinrich verwandelt. Das Märchen heißt nämlich korrekt „Der Froschkönig und der eiserne Heinrich“. Jetzt weiß jeder, der das Märchen kennt, was kommt: Die Prinzessin wirft den Frosch an die Wand und der verwandelt sich wieder zurück. Falsch! Der Fluch ist damit nicht gebrochen. Im Gegenteil, Prinzessin und Froschkönig müssen beweisen, dass ihre Liebe echt ist. Und der eiserne Heinrich? Der muss auch noch einiges tun, bevor der Wagen bricht.

Dank an unsere Förderer