„Schneeflöckchen- ein musikalisches Wintermärchen“

„Schneeflöckchen- ein musikalisches Wintermärchen“

für Kinder ab 4 Jahren: Mann und Frau leben zusammen. Ein ruhiges stilles Leben hinter dem Gartenzaun. Nur etwas fehlt. Denken sich die Zwei, wenn sie die Nachbarskinder spielen hören. Doch plötzlich, nach einem Schneesturm, ist sie da: Schneeflöckchen. Ein kleines Mädchen im Leben von Mann und Frau. Alles ist anders, schöner. Bis der Schnee im Frühjahr zu schmelzen beginnt.

Das Lehniner Institut für Kunst und Kultur e.V. präsentiert seine musikalische Theaterproduktion „Schneeflöckchen“, eine Bearbeitung des russischen Volksmärchens „Snegurotschka“.

Musik mit Zahnbürsten und Zwiebeln:
Auf der Bühne wird mit viel Phantasie von den vielen kleinen Veränderungen erzählt, die kommen, wenn aus zwei
plötzlich drei werden. Ein kindgerechtes Nachdenken über die Angst davor, dass Glück schmelzen kann. Eine große Geschichte, die dennoch mit wenigen Worten auskommt. Das Ensemble greift voller Neugier nach allem, was sich Klang und Musik entlocken lässt. Neben konventionellen Instrumenten, Lautmalereien mit der Stimme umfasst das Instrumentarium auch Holzklötze, Zahnbürsten und die Häute einer Zwiebel.

Ein Team aus bekannten und neuen Gesichtern:
Für die Regie konnte der gebürtige Leipziger Marek S. Bednarsky gewonnen werden. Nach Theodor Storms „Der kleine Häwelmann“ an der Württembergische Landesbühne Esslingen setzt er nun in Lehnin seine Arbeit an musikalischen Gestaltungen klassischer Kindermärchen fort. Auf der Bühne werden Lysann Schläfke, Anna Tarkhanova und MartinDoering zu erleben sein. Auch für Schläfke, die in den letzten drei Spielzeiten festes Ensemblemitglied am Schauspiel Chemnitz war, ist es die erste Arbeit in Lehnin. Tarkhanova und Doering, 2014 schon im „Gott des Gemetzels“ zu sehen, sind wieder mit von der Partie. Die Premiere fand am 27.11.16, im Herkulessaal des Lehniner Instituts für Kunst und Kultur statt, darauf folgte eine mehrmonatige Tournee durch Sachsen, Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt.